Sonntag, 14 Juli 2024

Platz vier für Vierer

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"Alle unsere Sportler streben schon an, aufs Treppchen zu kommen. Aber wir haben auch gesehen, dass hier Sportler sind, die in den Vorläufen noch nicht alles gegeben haben und man auch schnell aus den Medaillenrängen raus ist" , warnte der Chef-Bundestrainer des Deutschen Kanu-Verbandes vor dem zweiten Finaltag angesichts der Medaillenausbeute von 1 x Gold, 1 x Silber und 2 x Bronze am ersten Finaltag. Und hatte damit sicher auch den 1.000m-Herren-viererkajak gemeint. In dem auch Max Hoff saß, der tags zuvor schon im Einerkajak über 1.000m die Bronzemedaille gewonnen hatte. Mit den Berlinern Marcus Groß und Norman Bröckel sowie mit dem Potsdamer Tim Wieskötter fuhr er innerhalb von 24 Stunden erneut um eine olympische Medaille und wurde wieder aus der Ferne vom Regattahaus unterstützt; wie natürlich die gesamte deutsche Kanu-Flotte. "Bei einem optimalen Rennen wäre die Bronzemedaille ein Riesenergebnis; aber es kann auch Platz sechs werden" , machte auch KGE-Trainer Robert Berger deutlich, wie schwer es dieses Großboot haben würde, das im Laufe der Saison schon mehrfach intern umgesetzt hatte. Hinter Schlagmann Groß und Bröckel auf Platz zwei hatten in der letzten Vorbereitung Tim Wieskötter und Max Hoff die Positionen getauscht; der Essener sorgte nun von hinten für den nötigen Schub. Doch leider sollte es auch auf dem Dorney Lake nicht zu einer Medaillenfahrt reichen. Am Ende kam der Vierer auf dem undankbaren vierten Platz ein; dem Holzmedaillen-Rang. Zu groß war im Mittelstück der Rückstand auf das Vorderfeld. Drei Sekunden nach 750 Metern waren auf Rang sieben liegend nicht mehr aufzuholen. Kaum vorstellbar aber war auch zu diesem Zeitpunkt, dass das deutsche Quartett überhaupt noch einmal nach vorne fahren konnte. Sie machten es sogar noch einmal spannend, denn im Ziel betrug der Abstand zum Bronzerang lediglich 3/10 Sekunden! "Ich hätte es den Jungs schon gegönnt, eine Medaille zu gewinnen. So gesehen, bin ich natürlich auch etwas enttäuscht. Aber so einem Rückstand im schnellen Viererkajak noch aufzuholen, ist sehr schwer. Max wird auf jeden Fall seinen Beitrag geleistet haben, noch so nach vorne zu kommen" , kommentierte Robert Berger den Rennausgang. "Das mit dem Vierer heute war echt schade; da hat uns am Ende auch das Quäntchen Glück gefehlt. Das war einfach nicht unsere Saison. Für die anderen tut mir das schon leid; ich habe ja meine Medaille. Darüber bin ich einfach sehr glücklich. Das ist ein großes Erlebnis, eine Olympiamedaille zu gewinnen, auch wenn mein Rennen für mich nicht ganz zufriedenstellend war. Und nun drücke ich Jonas ganz fest die Daumen" , gab Max später telefonisch nach Essen durch. Zur Überraschung aller wurde die Fianlrennen beim erneuten Public Viewing im Regattahaus der Stadt Essen auch von Tomasz Wylenzek verfolgt, der ja mit Partner Stefan Holtz so knapp in der Olympiaqualifikation ausgeschieden war. Er hatte sich erst am Dienstag im Alfried Krupp-Krankenhaus einer OP unterzogen (Begradigung der Nasenscheidewand). "Aber dank der hervorragenden Arbeit dort konnte ich schon vorzeitig entlassen werden und hierher kommen. An dieser Stelle nochmals meinen Dank. Es geht mir ausgezeichnet" . Und so war er in einem für ihn sicherlich ganz speziellen Moment nahezu life dabei, als die beiden Potsdamer Peter Kretschmer und Kurt Kuschela im 1.000m-Zweiercanadier zu Gold fuhren. "Das sind zwei tolle und sympathische Jungs. Jetzt hoffe ich auch, dass sie in London ein Ding raus hauen" , hatte "Tomek" nach seinem Ausscheiden beim Weltcup in Duisburg gesagt; was die beiden offensichtlich auch umsetzten. Heute nun greift auch Jonas Ems endlich ins olympische Geschehen ein. Für ihn steht im 200m-Zweierkajak am Vormittag zunächst der Vorlauf mit Ronald Rauhe an. Zwei Vorläufe werden in dieser Kategorie auf die Strecke geschickt, beide gespickt mit Weltklasse-Sprintern. Ein direkter Finaleinzug ist hier nicht möglich. Die ersten fünf Boote qualifizieren sich für die Halbfinals nur wenig später, in denen es so richtig zur Sache gehen wird im Kampf um die acht Finalplätze. Foto: Heute gehen nun die Sprinter in die olympischen Rennen. Erst am Dienstag sind Ronald Rauhe, Trainer Clemens Parmann und Jonas Ems von der Duisburger Wedau an den Dorney Lake gereist Foto: Ute Freise Nach den Sprintfinals wird die deutsche Kanuflotte übrigens auch ins Olympische Dorf umziehen, um diese Atmosphäre zumindest noch kurzfristig miterleben zu können. "Aber wir werden auf unsere Sachen und Akkreditierungen aufpassen. Robert (Harting) ist gerade hier an der Strecke und hat uns seine Geschichte erzählt" , berichtete Max Hoff noch bestens gelaunt.

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Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse, Trainer bei der KGE seit 1993

Mirko Wojdowski

Landestrainer des Landes Kanu-Verband NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im Landes Kanu-Verband NRW und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014.

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Disziplingruppentrainer der Kajak-Damen der Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Vereinstrainer der Damen Junioren- und Leistungsklasse, Vereinscanadiertrainer, Trainer bei der KG Essen seit 2012

Marcel Böhm

Vereinstrainer der Schüler A & AK12, Sportwart, Trainer bei der KGE seit 2005

Annika Gierig

Disziplingruppentrainerin der Schüler im Landes Kanu-Verband NRW, Leitung Talentzentrum, -sichtung und –förderung im Landesprogramm des Landes Kanu-Verband NRW, Erziehertrainerin am Sport- und Tanzinternat Essen,Vereinstrainerin der Schüler A & AK 12, Koordinierende Vereinstrainerin der Schüler C & B, Anfänger Trainerin bei der KG Essen seit 2014

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Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2011

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Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2014

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Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2019

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